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Fallstudien

Empi­ri­sches Herz­stück des Pro­jekts DynASS war es, „dyna­mi­sche Sicher­heits­ar­ran­ge­ments vor Ort“ kon­kret nach­zu­voll­zie­hen. Hierzu wur­den exem­pla­risch an ins­ge­samt sechs „Orten“, die sich auf drei Städte ver­teil­ten, Ver­än­de­run­gen der Sicher­heits­la­gen mit Blick auf die Sicher­heits­bil­der und Hand­lun­gen der Akteure ana­ly­siert. Gemäß der Anlage der Stu­die wurde davon aus­ge­gan­gen, dass es hier zu kom­ple­xen Inter­ak­tio­nen und Dyna­mi­ken kommt, die auf­ge­klärt wer­den müs­sen, um einen gene­ra­li­sier­ba­ren Ertrag zu generieren.

Fallstudienstadt Hamm

Hamm stand als „kleine Groß­stadt“ mit einem gro­ßen Sied­lungs­ge­biet in Fokus der Unter­su­chung. Fol­gen des Struk­tur­wan­dels und der räum­li­chen und sozia­len Anpas­sung kön­nen in Hamm nach­voll­zo­gen wer­den. Aber auch die beson­de­ren Kon­struk­ti­ons­be­din­gun­gen enger Netz­werke in einer weni­ger anony­men Ver­wal­tungs­struk­tur zei­gen sich hier. Der Ham­mer Nor­den und der Ost­ring wur­den als Unter­schungs­räume näher betrach­tet. »

Fallstudienstadt Nürnberg

In Nürn­berg fan­den sich als zweite Fall­stu­die mit 500.000 Ein­woh­nern spe­zi­elle Situa­tio­nen einer Groß­stadt. Wirt­schaft­li­che, recht­li­che und orga­ni­sa­to­ri­schen Rah­men­be­din­gun­gen des Frei­staa­tes Bay­ern wir­ken auf die Sicher­heits­pro­duk­tion vor Ort ein. Als Unter­su­chungs­räume wur­den die Gebiete der Fug­ger­straße in Sün­ders­bühl und der Ver­kehrs­kno­ten „Am Plär­rer“ am Rand der Alt­stadt aus­ge­wählt. »

Fallstudienstadt Leipzig

Leip­zig als Groß­stadt in Sach­sen mit über 500.000 Ein­woh­ner zeigte typi­sche Ausgangs- und Pro­blem­la­gen ost­deut­scher Städte, die an zwei loka­len Situa­tio­nen im Leip­zi­ger Wes­ten (Lin­denau) und im Leip­zi­ger Osten (Eisen­bahn­straße) näher unter­sucht wur­den. »

Auswahl der Fallstädte und Ziel der Untersuchung

Die Fall­städte wur­den auf Grund­lage der Ergeb­nisse der Kom­mu­nal­be­fra­gung im Sep­tem­ber 2011 bestimmt. Kri­te­rien für die Aus­wahl von Städ­ten waren ihre Größe (über 50.000 Ein­woh­ner) und das Vor­han­den­sein zweier Orte mit hin­läng­lich beleg­ter posi­ti­ver bzw. nega­ti­ver Sicher­heits­dy­na­mik. Eine wei­tere Vor­aus­set­zung war die Bereit­schaft der ört­li­chen Akteure zur Mit­wir­kung an der Stu­die. Ziel der Fall­stu­dien war es, die Sicher­heits­bil­der der loka­len Akteure am Ein­zel­fall nach­zu­voll­zie­hen. »